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Die eigene digitale Marke entwickeln – Frauen-Business-Tage

Aktuelles-digitale-marke-IHK-Vortrag-von-Nadine-Benecke

Foto: IHK, B. Bößl

Vom 14. bis zum 16. November 2018 lud die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim zu den Frauen-Business-Tagen in die IHK Osnabrück ein. Seit dem Start im Jahr 2014 hat sich das Veranstaltungsformat zu einem lebendigen und informativen Treffpunkt entwickelt – und zu einem idealen Ort, um das persönliche Business-Netzwerk zu erweitern und sich auszutauschen. Auch Fachvorträge zur persönlichen Weiterbildung durften dabei natürlich nicht fehlen. Auch wir als MSO Medien-Service durften uns an den Fachvorträgen beteiligen. Unsere Kollegin Nadine Benecke, Teamleiterin Digitalvermarktung, lud die Teilnehmerinnern zu einem Vortrag zum Thema „Die eigene digitale Marke entwickeln“ ein. Im Kern stand hierbei eine zentrale Frage:

Warum ist es wichtig sein Unternehmen oder seine Dienstleistung auf den digitalen Kanälen aufmerksamkeitsstark zu präsentieren und eine digitale Marke zu entwickeln?

Um diese Frage zu beantworten stellen Sie sich folgende Personen vor:

  • Mareike und Tobias, beide 31, wollen in ihre erste gemeinsame Wohnung ziehen.
    Da haben sie sich viel vorgenommen: Besichtigungstermine vereinbaren, für Wandfarben entscheiden und Möbel aussuchen. Daher stellen sich die beiden die Frage: Wo gibt es die besten Angebote?
  • Steffi, 21, sucht nach einem Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter.
    Natürlich soll es qualitativ hochwertig sein, aber auch der Preis muss stimmen. Steffi fragt sich: Welche Auswahl gibt es?
  • Olaf, 42, möchte seine Familie mit einem Aktionstag überraschen.
    Dafür möchte er gerne wissen, welche Aktivitäten in seiner Nähe möglich sind. Wie können die Angebote verglichen werden?

Alle vier Personen befinden sich in völlig verschiedenen Lebenssituationen. Und doch vereint sie ein Wunsch: Sie alle wollen eine optimale Lösung für ihre Bedürfnisse finden – und das am Liebsten so schnell wie möglich. Die Herangehensweise ist einfach: ran an den Computer, das Tablet oder Smartphone und online nach einer Lösung suchen!

Doch warum gehen Mareike und Tobias, Steffi und Olaf diesen Weg?

Aktuelles-digitale-marke-Paar-mit-Tablet

Foto: fotolia.com

Die Welt ist in den letzten Jahren immer digitaler geworden. Dinge, die die Digitalisierung in unseren Alltag gebracht hat, gehören mittlerweile zu unserem normalen Nutzungsverhalten: E-Mails, SMS oder vor allem Nachrichten in Text- oder Sprachform über Messengerdienste wie WhatsApp haben den klassischen Brief zwar noch nicht ersetzt, sind aber ein wichtiges Kommunikationsmittel.

Gleichzeitig können die aktuellsten Nachrichten jederzeit und überall online abgerufen werden oder kommen per Push-Nachricht auf das eigene Smartphone. So ist es nicht mehr nötig pünktlich um 20:00 Uhr den Fernseher anzuschalten, um die Tagesschau zu sehen oder um den Blockbuster um 20:15 Uhr nicht zu verpassen. Es gehört zu unserem Alltag unser Smartphone ständig in der Hand zu haben, um uns immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, aber auch, um Menschen daran teilhaben zu lassen, wo wir gerade sind oder was wir machen. Unser gesamtes Mediennutzungsverhalten hat sich verändert.

Und ebenso hat sich auch das Bewusstsein der Nutzer verändert. Ob klassische Zeitungsanzeigen, Beilagen, TV-Spots, Online-Banner oder Video-Anzeigen – durch die Informations- und Produktüberflutung der Nutzer wird es immer schwieriger sich als Unternehmen abzuheben und in den Köpfen zu verankern. Für Mareike und Tobias, Steffi oder Olaf zählt nicht mehr allein der Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung, sondern das Gesamtbild des Unternehmens. Es muss aussagekräftig sein und begeistern, damit es aus der Masse an Angeboten hervor sticht.

Wichtig ist es also im ersten Schritt…

…die eigene Zielgruppe zu kennen, um dann …

…mit einem konkreten Ziel einen Mehrwert für die Nutzer bzw. potenziellen Kunden zu schaffen sowie…

…Chancen und Nutzen der digitalen Kanäle zu erkennen und in die Kommunikation einfließen zulassen.

Es ist also unabdingbar für ein Unternehmen eine digitale Marke zu entwickeln und diese im Optimalfall mit einer Online Marketing Strategie zu verknüpfen. Dabei führen, wie man so schön sagt, viele Wege nach Rom. Und jeder Weg kann ganz individuell gestaltet werden. Die Erreichung des vorher definierten Ziels sollte hierbei jedoch immer im Vordergrund stehen. Das Ziel sollte ein Wegweiser für alle Maßnahmen sein, die ergriffen werden, um ein Unternehmen oder eine Dienstleistung digital aufmerksamkeitsstark zu präsentieren. Bestenfalls ist das eigene Unternehmen digital gleich als Problemlöser positioniert, um bspw. bei der Suche nach einer Dienstleistung oder einem Produkt direkt bei Mareike, Tobias, Steffi und Olaf sowie vielen weiteren Nutzern in Erinnerung zu bleiben und nicht in der Flut an Angeboten unter zu gehen.

Diese Herausforderungen gelten für den lokalen Markt bzw. Unternehmen mit regionaler Zielgruppe und Ausrichtung ganz besonders, da die Konkurrenz nicht nur in Form von weiteren ortsansässigen Unternehmen, sondern auch national in Form aller zu der Nachfrage passenden Online-Anbieter vorhanden ist. Neben den inhaltlichen Fragestellungen bestehen hier noch die möglichen zusätzlichen Schwierigkeiten wie zeitliche Ressourcen, qualifiziertes Personal oder der Respekt vor der Aufgaben- und Möglichkeitenvielfalt.

Daher zeigte Nadine Benecke in ihrem Vortrag auf, wie lokale Unternehmen aus der Masse an Informationen, Arbeitgebern und Dienstleistern hervorstechen können, indem sie sich online präsentieren sowie in die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe einsteigen, um eine digitale Marke zu entwickeln.


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